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Todestag Alexandros Andreas Grigoropoulos (gefunden im Internet)

Anlässlich des Todestages von Alexandros Andreas Grigoropoulos am 06.Dezember ist weltweit wieder mit Solidaritätserklärungen und -aktionen zu rechnen.

Jeder kann mithelfen ein würdiges Andenken zu schaffen!

Polizei stört kritische Kundgebung in Weissenfels

Polizei stört kritische Kundgebung zum Volkstrauertag in Weißenfels

Am Sonntag (14.11.2010) fanden sich gegen 13:15 Uhr mehrere junge, kritische AntifaschistInnen zu einer angemeldeten Kundgebung vor dem städtischen Friedhof in Weißenfels ein.
Grund war das alljährlich wiederkehrende Ereignis des Volkstrauertages, welches traditionell zum kollektiven Trauern um die „deutschen Opfer“ beider Weltkriege und deren Folgen genutzt wird.
Dass dabei Angehörige der Bundeswehr und Polizei, Kirchen und Parteien wie SPD, Die Linke, CDU und FDP und durchschnittliche Bürger mit Familien und „Trümmerfrau“ Oma zusammen mit den ca. sieben NPD- und unparteilichen Nazis ein durchaus harmonisches Bild ergeben, mag auf den ersten Blick verwundern.
Auf den zweiten Blick erscheint es als logischer Ausdruck, einer in ihren Augen äußerst erfolgreich abgeschlossenen Vergangenheitsbewältigung, infolge derer man die Deutschen Täter mit ihren Opfern gleichsetzt und sich mit den Hinweis, die jetztige Generation habe aus der Geschichte gelernt, nachträglich mit den Allierten in einer Reihe sieht.
An dieser Stelle sei auf folgende Links verwiesen:
http://absas.blogsport.de/wir-ueber-uns/flyer-zum-volkstrauertag/ http://www.nadir.org/nadir/aktuell/2003/10/14/18256.html
Als die KundgebungsteilnehmerInnen sich dem Friedhof, bepackt mit Transparenten und Fahnen, näherten, ließ zunächst alles auf einen völlig unkomplizierten Ablauf der angemeldeten Veranstaltung schließen.
Die Transparente und Fahnen wurden entrollt und (mehr…)

Volkstrauertag abschaffen!

(Erstveröffentlichung auf Indymedia)

Haben wir vor Jahren noch aus jugendlichem Leichtsinn versucht zu kritisieren, dass Neonazis am Volkstrauertag in Weißenfels teilnehmen, sind wir nunmehr doch etwas vernünftiger geworden. Es ist eben kein Skandal, wenn Neonazis den Volkstrauertag, das Gedenken an diverse „zivile Bombenopfer“ oder ähnliches begehen, denn es ist ihr ureigenstes Metier. Aus diesem Grund wollen wir garnicht erst versuchen in irgendeiner Form konstruktiv Diskussionen zu suchen und den Politikberater zu spielen, der Möglichkeiten aufzeigt die Nazis vom Volkstrauertag auszuschließen. Wir wollen vielmehr versuchen uns dem deutschen Mob, der sich alljährlich zum Volkstrauertag auf dem Weißenfelser Friedhof versammelt und vor einem Gedenkstein mit der Aufschrift „Zum Gedenken der gefallen deutschen Soldaten des zweiten Weltkrieges“ herumopfert, etwas entgegen zu setzen. Deshalb rufen wir zu einer Kundgebung gegenüber dem Eingang des Weißenfelser Friedhof auf.
Nähers zum Volkstrauertag unter:
Flyer vom letzten Jahr
Aufruf Hallenser Gruppen gegen Volkstrauertag, alt aber treffend

Kundgebung: „Deutsche Täter sind keine Opfer – Volkstrauertag abschaffen“ ab 13:15 Fußweg gegenüber dem Friedhofseingang

Presseerklärung des Bündnis gegen Rechts Weißenfels zum NPD-Bundesparteitag in Hohenmölsen

Von uns dokumentiert:
Presseerklärung des Bündnis gegen Rechts Weißenfels zum NPD-Bundesparteitag in Hohenmölsen:

Am 06.11.2010 fand in Hohenmölsen ein Bundesparteitag der NPD statt, auf dem diese den
Zusammenschluss mit der DVU beschloss. Ein Bündnis aus Parteien, Vereinen sowie der Kirche
rief zu einem „Bunt Stad(t)t Braun“-Fest auf dem Marktplatz von Hohenmölsen auf.
Mehrere Hundert Bürger_innen nahmen daran teil und setzten damit ein öffentliches Zeichen gegen die menschenverachtende Ideologie der NPD.
Das Bündnis gegen Rechts Weißenfels rief parallel (mehr…)

Toleranz im Club Trofa hat keine Grenzen (Veröffentlicht vom Simon-Rau-Zentrum)

Toleranz im Club Trofa hat keine Grenzen

Seit ca. 2002 existiert in Weißenfels der Club Trofa der sich mit verschiedenen Musikveranstaltungen (Rock, Gothic, Minimal, Electro, Techno usw.) an seine Gäste wendet.
Einen politischen Anspruch hatte man zu keiner Zeit, selbst nachdem vor einigen Jahren der Club regelmäßig Opfer von Neonazi-Attacken wurde konnte in der von einzelnen Mitgliedern angeregte Diskussion um den Umgang mit Neonazis kein gemeinsamer Konsens gefunden werden.
Lediglich eine Liste mit verfassungsfeindlichen Symbolen wurde in den Lageräumen des Clubs aufgehängt.
Doch was nützt das, wenn die Toleranz der Verantwortliche so weit geht, das am Morgen des 30.10.2010 mehreren Neonazis mit teils verfassungsfeindlichen Symbolen auf ihren Kleidungsstücken der Zutritt zu einer Veranstaltung gestattet wurde ohne das dies Anstoß bei den Verantwortlichen fand.
Selbst als Gäste Verantwortliche der Trofa auf das Problem ansprachen, negierten diese die Problematik gekonnt und argumentierte „man wolle allen Jugendlichen eine Heimat geben …und solange diese Personen keinen Ärger machen werden sie toleriert“.
Das genügte den aufmerksamen Gästen nicht und sie informierten die Polizei die die Personalien der Neonazis aufnahmen und letztendlich ein Kleidungsstück beschlagnahmten.

Die Trofa sollte ihr Konzept der grenzenlosen Toleranz überdenken, denn der Umgang mit Nazis darf keinesfalls ein akzeptierender oder tolerierender, sondern muss ein konfrontativer sein.!

NPD Bundesparteitag

In Zusammenarbeit mit dem Bündnis gegen Rechts rufen wir zum widerSETZEN gegen den NPD-Bundesparteitag in Hohenmölsen auf.
checkt: www.bgrweissenfels.tk
und twitter: http://twitter.com/BGRWeissenfels

Neues zum Oury Jalloh Prozess!

Einladung zu einer Pressekonferenz in Magdeburg zum angekündigten „Oury Jalloh Prozess“

Berlin / Dessau, den 20.10.2010
Prozessbeginn am Landgericht Magdeburg wegen Krankheit des Hauptangeklagten vom 25. Oktober auf den 12. Januar 2011 verschoben.

Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh lädt für Montag, den 25. Oktober 2010 um 11 Uhr zu einer Pressekonferenz vor dem Landgericht Magdeburg (Halberstädter Straße 8, 39112 Magdeburg) ein.

AktivistInnen der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh (Mouctar Bah und Komi Edzro) werden über die aktuelle Situation im Allgemeinen und zum verschobenen Prozess berichten.

Zinsou Nestor, ein internationaler Prozessbeobachter aus der togoischen Diaspora wird ebenfalls vor Ort sein und aus seiner Sicht über das anstehende Verfahren berichten.

Achtung! Nazis planen Winterfest in Sachsen-Anhalt!

Achtung, das Winterfest der Nazis wurde auf anfang nächsten Jahres verschoben. Kommt also alle zu den protesten gegen den NPD-Bundesparteitag
Am 6.November planen Nazis das Winterfest in Sachsen-Anhalt unter dem Motto: “Demokraten bringen uns den Volkstod”!
Es soll ca. 13uhr beginnen. Redner sollen unter anderem sein: Dieter Riefling (Niedersachsen), Maik Müller (Sachsen), Danny Griesche (Sachsen-Anhalt) und Sven Skoda (Nordrein-Westfalen). Außerem sollen auftreten die Band „Burning Hate“ und „Deutschtum“. Also haltet die Augen und Ohren offen und organisiert wenn möglich Gegenproteste.

Demokratie statt Integration

Wir dokumentieren im Folgenden eine Stellungsnahme des Netzwerks kritische Migrations und Grenzregimeforschung, die von mehreren nahmhaften Personen unterzeichnet wurde.

„Die Bundesbank ist Thilo Sarrazin los. Damit ist die Geschichte aber längst nicht vorbei. Denn beunruhigend sind nicht allein die populistischen Thesen dieses Bankiers, beunruhigend ist vielmehr die Plausibilität, die seinen Ausführungen zugestanden wird. Eine erstaunliche Anzahl von PolitikerInnen, WissenschaftlerInnen und MeinungsmacherInnen sind sich einig: Der Sarrazin’sche Biologismus hat zwar in Deutschland einen besonderen Hautgout, im Kern aber habe der Mann doch Recht. Nicht wenige feiern den ehemaligen Finanzsenator Berlins als Tabubrecher mit visionärem Blick für Deutschlands Zukunft. Wir fragen: welches Tabu? Die Skandalisierung der Migration gehört zum Standardrepertoire in Deutschland. Es ist sinnlos, den infamen Behauptungen von Sarrazin et al. wissenschaftliche Fakten entgegenstellen zu wollen, um zu beweisen, was MigrantInnen „wirklich“ tun oder lassen. (mehr…)

Solikonzerte

Die neue Solikonzerttour von uns!!! Diesmal in Bitterfeld und Plauen und wie immer mit Vorträgen bzw. einem Film im Vorfeld.

Bitterfeld Konzi
Konzi Plauen