NS-Hardcore in Sachsen-Anhalt

Hrsg.: Miteinander e.V. / Arbeitsstelle Rechtsextremismus, Magdeburg und Halle/Saale 2010, 45 Seiten.

NS-Hardcore ist ein aktuell besonders erfolgreiches Produkt innerhalb des jugendkulturellen Rechtsextremismus. Seit Anfang des neuen Jahrtausends entwickelt sich in Deutschland eine entsprechende Szene, die besonders im Bundesland Sachsen-Anhalt floriert. Hier sind einige der umtriebigen neuen Bands, Labels und Akteur_innen ansässig. Diese Szene wird von der Broschüre „Sirenen des Hasses. NS-Hardcore aus Sachsen-Anhalt“ des Vereins Miteinander e. V. genauer unter die Lupe genommen. Die Broschüre enthält Informationen über Protagonist_innen, Labels und Aussagen von insgesamt zehn sachsen-anhaltischen NS-Hardcore-Bands.

Broschüre Downloaden!!!

Antifaschistisches Bündnis Sachsen-Anhalt Süd

Wir sind im Moment in einer Umbauphase!!
Sobald alles steht geben wir euch bescheid.
Wir haben uns unter dem Namen Antifaschistisches Bündnis Sachsen-Anhalt Süd erneut zusammen geschlossen, um in der Region des Burgenlandes zu intervenieren.

Bundeswehrpropaganda Halle/Saale entgegentreten

Bundeswehr Halle Saale

Wähl NICHT NPD Veranstaltung

Demo gegen Winterfest in Sangerhausen

Sangerhausen – Dem Winterfest entgegentreten!!!

EA-Nummer für die Demo: o345 / 17o 12 42
Seit mehreren Jahren finden in Sangerhausen diverse Sommer und Winterfeste der „nationalen Bewegung“ statt. Waren die Sommerfeste noch eine Veranstaltung in Kooperation von freien Kräften und NPD, so sind die Winterfeste dem Spektrum der freien Kameradschaften zuzurechnen. Außerdem finden im nicht weit entfernten Sotterhausen auf dem Gelände von Enrico Marx regelmäßig Rechtsrockkonzerte statt, die ebenfalls gut besucht sind. Damit wird in erster Linie ein gewaltbereites Szenepublikum angesprochen und der Einfluss in der Region verstärkt.
Doch zurück zu den Winter- und Sommerfesten: Diese finden abgelegen am Stadtrand und für Gegendemonstranten kaum erreichbar statt. Der Protest der so genannten Zivilgesellschaft beschränkte sich auf Imagerettungsaktionen. So etwa 2007 als am Vortag zum eigentlichen Ereignis eine „Muffins gegen Rechts“ Aktion ins Leben gerufen wurde. Aus Antifakreisen wurde die letzten Jahre immer wieder versucht mit Spontandemos, das Winterfest zu begleiten. Oftmals brachte dies aber nicht nur eine geringe Anzahl an Teilnehmern, sondern auch eine Personalienkontrolle für fast alle ein. Eine überregionale Mobilisierung fand nicht statt. Deshalb haben wir uns entschlossen, dieses Jahr eine Demonstration offiziell anzumelden um zu zeigen, dass es antifaschistischen Widerstand vor Ort gibt und wir nicht untätig bleiben.
Kommt also am 05.03.2011 nach Sangerhausen und unterstützt die Strukturen vor Ort.
Demo Antifa Winterfest Sangerhausen Gegendemo

Kampagne gegen den NPD-Wahlkampf

Eine Intitiative antifaschistischer Gruppen aus Sachsen Anhalt:

Freiraumveranstaltung Merseburg

Wir distanzieren uns explizit von der Instrumentalisierung der Initiative alternatives Merseburg für den Wahlkampf durch die Grünen. Dennoch könnte gerade die Podiumsdiskussion eine lohnenswerte und spannende Angelegenheit werden:
Flyer.PDF

Brandanschlag auf Auto eines Nazigegners

Pressemitteilung der mobilen Opferberatung
Nach Drohungen von Rechtsextremen: Brandanschlag auf Auto eines Vorstandsmitglieds des Simon-Rau-Zentrums in Weißenfels (Burgenlandkreis)
Mobile Opferberatung bittet um Spenden

weitere Infos beim: BGR Weissenfels

Kommunikationsguerilla: Atomunfall in Weißenfels?

Wie die MZ gestern berichtete verteilten Unbekannte Flyer über einen vermeintlichen atomaren Unfall beim letzten Castor-Transport der auch durch Weißenfels fuhr. Tatsächlich scheinen einige Bürger darauf hereingefallen zu sein und bei der Polizei angerufen zu haben. Momentan ermitteln Polizei und Staatsschutz nach den Tätern.
Wir als alternatives Bündnis erklären uns solidarisch mit der Aktion, da sie dazu beigetragen hat die Gefahren von Atomenergie ins Bewusstsein der hiesigen Bevölkerung zu bringen. Zugleich bitten wir aber darum, solche Aktionen zukünftig in Orten zu machen in denen es keine bestehenden linken Strukturen gibt, da die Repression im Nachhinein vor allem die Leute vor Ort treffen wird.

MZ-Artikel
Atomunfall

Für ein alternatives Hausprojekt in Merseburg

Initiative alternatives Merseburg
SPENDENAUFRUF: Ein selbstorganisierter Treffpunkt für die „Initiative alternatives Merseburg“ / 6.000 Euro benötigt – alternative Jugendliche in Merseburg brauchen Unterstützung / Mobile Opferberatung bittet um Spenden
Die „Initiative alternatives Merseburg“, die nach dem brutalen Neonaziangriff auf eine Gruppe alternativer Jugendlicher auf dem Gelände der Alten Papierfabrik im April 2010 von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Merseburg und Umgebung gegründet wurde und sich seitdem für den Erhalt eines eigenen Treffpunkts engagiert, steht kurz vor der Verwirklichung ihres Ziels. Gerade hat sie – nach etlichen Aktivitäten, Gesprächen mit politischen Akteur_innen vor Ort und mit Zuspruch und Unterstützung von engagierten Einzelpersonen und Institutionen eine geeignete Immobilie in Merseburg gefunden. Zur Verwirklichung ihrer Ideen ist die Initiative jetzt dringend (mehr…)